| Open Road hiess ein anarchoides
Monatsblatt, welches jenes kleinere TabLoiT
-
Format
vorwegnahm, das im heutigen deutschen
Blaetterwald z.B. die
Frankfurter Rundschau oder das Handelsblatt okkupiert haben. |
| Ihre Herausgeber residierten in Vancouver [Westcoast of Kanada]. Wobei das somit "Pazifische Medium" durchaus auch an den Ufern des Atlantik Leser gewinnen konnte. |
| Sie entquoll Schnittstellen zwischen der ebenso proletarischen wie dezidiert militanten "Wobbly Tradition" aus "International Workers of the World" [IWW], Theorien & Hedonistischen Einstellungen der um 1969 als "Neue Linke" bezeichneten Adepten von Herbert Marcuse, die sich mit dem auf- kommenden reformistischen Roll Over institutioneller Repraesentanten des Normal - Arbeitstages ebenso wenig arrangieren wollten wie mit trotzkistischen oder maoistischen Org.Bildungen. |
| Ihren heftigsten Impuls bezog sie jedoch aus dem Auftreten der amerikanischen Yippie ~ Tendenz, die mit ihrem Sturm auf den Konvent der Demokratischen Partei @ Chicago & Dessen versuchter Sprengung als Protest gegen den Vietnam ~ Krieg in dieser Zeit die Aufmerksamkeit einer Generation magnetisierte. |
| Eine Form von "Hippies Ultra" die eine vehemente Vorliebe fuer militantes gesellschaftliches Engagement entwickelte & Damit innerhalb der "Neuen Sozialen Bewegungen" & Orientierungen von Jugend ~ Szenen hoechst eigene Akzente setzte. |
| In ihrem Bookshop lagen Werke
damaliger Autoren wie Murray Bookchin & Colin Ward ebenso vorn wie die Publikationen der britischen "International Solidarity Group", Der "1st of May" oder noch heute als DVD kursierende BBC-Sendungen ueber die "Angry Brigade" bzw. ihre Bekennerbriefe. . Daneben Reprints von Magazinen wie "Situationistische Internationale" & "Nexialistische Internationale". |
| Ihre Vision einer Gegenkultur
bezog sich nicht zuletzt auch auf die "Deklaration vom Sofortigen Anbruch des Paradieses" durch die Assassinen von Alamut im 12. Jahrhundert sowie deren Methoden ~ Lehre vom Optimalen Selbsterhalt kleiner Gruppen. |
| Der "Vancoucer Anarchist Circle"
suchte schliesslich nach einer eigenen, adaequaten publizistischen Plattform die im Vakuum zwischen den Indianischen "Akwasasne Notes" & Der Musik ~ Illustrierten "Rolling Stone" operieren sollte. |
| Musik ~ Group THE FUGS mit Tuli Kupferberg TheFugs.com ~ |
| Und so entstand in einem
Patchwork aus Seattle [USA] und dem kanadischen Vancouver zur Mitte der Siebziger Jahre jenes "Open Road Collective" das im Herbst 1976 eine erste Ausgabe des monatlich erscheinenden & Bald international beachteten Blattes "Open Road" mit Nachrichten aus den Global Worlds angewandter Anarchie, vor allem jedoch einer aktuellen Newsline zu Nordamerika produzierte. |
| http://vcmtalk.com/vancouver_yippie ~ |
| Vanarchive.wordpress.com/yippies/ vancouver-yippie-and-anarchism/ ~ |
| "Open Road" @ Internationales Institut fuer Sozialgeschichte [IISG] Amsterdam ::: Fundstellen ~ ZF 40207 Der Hefte 1 bis 25 in 1976 sowie 1 Extra 1979 ~ |
| Weitere Fundstellen per ZDB-OPAC in Berlin & Bochum 1988. |
| Hinzu kommende weitere Fundstellen zur "Open Road" listen |
| SNAV.de/O/p/e oder |
| SNAV.de/M/e/d/Medien/Print/O/S-Medpro.Open_Road.html ~ |
| Sozialnetz.net/pj/SneT_PJ.Mediensnav_Minimals.OpenRoad.html |
| Vergleichbare Zeitungen oder Magazine in Mitteleuropa : |
| "Wir wollen Alles" : Fundstellen in Bonn FES ! ~ Info BuG ~ |
| In etwa verwirklichte Open Roads insofern verglichen mit dem derzeitigen publizistischen Kosmos Mitteleuropa's eine gelungene Melange aus "Schwarzer Faden" & "Interim" die auch angesichts auftretender Graswurzel ~ Revoluzzerinnen nicht gleich in Krisen geriet. |
| Wie sehr die oben bereits angesprochene ebenso massive wie personal : intensive
Attacke auf den Parteitag der Demokraten zu Chicago sich als "Mutter
militanter Demonstrationen" erwies, verdeutlicht jener besonders
herzliche Empfang, welcher den Teilnehmern vom Weltwirtschafts : Gipfel [WTO] des Jahres 1999 im nahe gelegenen Seattle
wiederfuhr. Von vielen Teilnehmern durchaus auch bewusst als Homage an
das Happening umher fliegender Dinge 30 Jahre zuvor in Szene gesetzt. . Hier offenbarte sich quasi in the full View of World Media, dass diese Tendenz nicht nur im Nordwesten Amerikas seit 1969 eine Konstante geblieben war. . Bis hinein in die Literatur. So wird der Chicago Event z.B. auch in der Roman ~ Trilogie "Illuminatus" von Robert Shea & Robert Anton Wilson wiederholt verherrlicht & Zum Schluessel : Erlebnis ihrer Generation erhoben. Vielleicht war es einfach das, was Muente immer falsch gemacht hat. . Wobei Open Road auch mit dem in Illuminatus erwaehnten Magazin "Confrontation" sicherlich Aehnlichkeiten hatte. |
| Dabei gilt es hier nicht, einer eindimensionalen
Fortschreibung immer desselben Events das Wort zu reden, wie es
die Kommunisten mit ihrer bolschewistischen Oktober Revolution getan
haben die sie historio : sklavisch allerorten zu reproduzieren gedachten indem das entsprechende Rezept : Buch rezititert und in immer neuen Varianten ausgelegt wurde. . Oder wie mit den Tagen des Todes von Rosa Luxemburg versucht wird aus einem Ereignis das in vielerlei Kontexten geschah eine historische Weichen : Stellung fuer Jahrtausende zu extrahieren deren Erbe in der Zwei : Dimensionalitaet potentieller Entwicklungs : Pfade Mitteleuropas auf uns lasten soll. |
| Vielmehr geht es um die Faehigkeit zu Operationen auf allen begehbaren Terrains, Stete Neukreation des demokratischen Impulses aus seiner amorphen Ursuppe & Das Schrauben an jeglichen Rohren der Prozesse gesellschaftlicher Entscheidung. |
| Hinweise | Zu den folgenden Stichworten obiger Texte |
| "Wobbly Tradition" | "International Workers of the World" [IWW] |
| Dyn a MiT | Louis Adamic |